Autorenarchiv

BernsteinQuiz #20

Montag, 20. Mai 2019 13:08

Quiz-Zeit … Wer uns bis zum 28. Mai 2019 (bis 16 Uhr) per eMail [an: quiz@bernstein-verlag.de] mitteilt, welchen Studiengang unser ›Postillon‹ Sebastian Schmitz dereinst einmal aufgenommen hat, nimmt an unserer Verlosung eines Exemmplars seines neuen Buches »Auf dem Postweg. Eine Briefkastenreise um die Welt« teil. Der oder die GewinnerIn wird am 29.05. per eMail informiert und, sollte er/sie einverstanden sein, auch hier bekanntgegeben.

Nähere und hilfreiche(!) Hinweise zu unserer Novität gibt es hier.

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Buch-Tipp #12

Freitag, 12. April 2019 15:09

Mit Dank und Gruß – Zufälle gibt es bekanntlich – nicht! So fällt in diesem Jahr der Umstand, dass wir die Buchhandlung in der Siegburger Holzgasse schließen, auch mit dem Erscheinen des Titels „Leseparadiese. Eine Liebeserklärung an die Buchhandlung“ von Rainer Moritz zusammen. Der wortsinnige ‚Homme de Lettres‘ verfasst mit diesem Band erwartungsgemäß eine veritable Hymne auf den inhabergeführten Buchhandel vor Ort und beschreibt den Zauber dieser Mikrokosmen, der aber – und das gilt für weite Teile des stationären Einzelhandels – den durchaus bekannten Gefährdungen des Zeit(un)geistes ausgesetzt ist. Die eigene Lesebiographie des Verfassers fließt ebenso ein, wie seine profunde Kenntnis dessen, was man den ‚Literaturbetrieb‘ nennt. Er besucht legendäre Buchhandlungen und deren InhaberInnen im In- und Ausland und plaudert auf höchst informative Weise Anekdotisches darüber (aus). Wer während der Lektüre der acht Kapitel eine Liste der angesprochenen Werke erstellt, hat wie nebenbei einen Kanon beisammen, den man wohl als lohnendes Pensum für das umgehend in der eigenen Buchhandlung Anzuschaffende bezeichnen kann. Machen Sie das Experiment – es freut Sie und den/die BuchhändlerIn!
Was sich wie ein roter Faden exemplarisch durch das Buch von Moritz, aber eben auch (fast) jede andere Lektüre zieht, ist der zu bejubelnde, weil bedrohte Wert der persönlichen Kommunikation. Diese findet sowohl im Erwerbsakt vor Ort in der Buchhandlung, aber dann auch in der Lektüre selbst statt. Es ist ein gar nicht zu hoch zu schätzender Mehrwert, den diese direkte Offline-Verbindung zwischen Händler und KäuferIn und auch zwischen KäuferIn und der Lektüre schafft! Mit diesem ‚unberechenbaren‘ Mehrwert haben wir uns beschenkt und sind auch wir beschenkt worden! Auch das dürfte exemplarisch für den lokalen (Einzel-)Handel sein. Es gibt Werte, die erst als solche bewusst werden, wenn sie fehlen. Wie Bücher sind auch urbane Landschaften zu lesen und berichten vom Leben der beteiligten ‚Figuren‘. Und so knüpft sich für uns an das Wissen um eine bunte und vielfältige Literaturlandschaft die Hoffnung auf eine bleibende und auch wieder erstarkende Lebensvielfalt in den Städten. Lassen Sie uns miteinander sprechen und leben, damit auch weiterhin Geschichten entstehen, die dann niedergeschrieben und als Buch im ‚Leseparadies um die Ecke‘ erworben werden können. Wie dem hier gelobten Buch geht es auch diesen Zeilen nicht um die Verteufelung der ohne Zweifel vorhandenen Vorteile der Digitalisierung. Auch sie (die Zeilen!) sind eigentlich eine Liebeserklärung an das persönliche Miteinander, das Lesen und, ja, an jede Buchhandlung. Für die fast sieben Jahre in der Buchhandlung R² danken herzlich: die Gebrüder Remmel, eben: das R²!

Rainer Moritz / Leseparadiese / Sanssouci, 158 Seiten, 14,- € // Buch bestellen

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THE EUROPEAN BALCONY PROJECT

Donnerstag, 18. Oktober 2018 17:50

Ausrufung der Europäischen Republik
Eine Initiative von Ulrike Guérot, Robert Menasse & Milo Rau

In Siegburg [und europaweit!]: Samstag, 10. November 2018, 16:00 Uhr
Buchhandlung R², Holzgasse 45, D-53721 Siegburg

Am 10.11.2018 um 16 Uhr wird europaweit von (Theater-)Balkonen und an öffentlichen Plätzen in mehr als 10 verschiedenen Sprachen die Europäische Republik in einer Kunst-Performance ausgerufen. Dazu wird ein Manifest von Ulrike Guérot und Robert Menasse verlesen und zur Diskussion gestellt. An der Aktion nehmen über 100 europäische Kulturinstitutionen teil, darunter das Nationaltheater Gent, das Thalia Theater Hamburg und die Stadsschouwburg Amsterdam. Zahlreiche Personen des öffentlichen Lebens unterstützen das Projekt, u.a. Milo Rau, Elfriede Jelinek und Étienne Balibar. Das European Balcony Project ist ein Projekt des European Democracy Labs und wurde durch Spenden von BürgerInnen im Rahmen eines Crowdfunding ermöglicht. Das Projekt umfasst Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen und friedliche, künstlerische Interventionen zur Zukunft der Europäischen Demokratie, die vom 9.–11. November 2018 in zahlreichen europäischen Städten stattfinden. Dadurch soll eine breitenwirksame Debatte über die Zukunft Europas vor den anstehenden Wahlen des Europäischen Parlaments im Mai 2019 ausgelöst werden. Mit dem Projekt soll nicht nur den vor 100 Jahren gegründeten Republiken in Europa, den Ereignissen am 9. November 1938 und 1989 und dem Ende des I. Weltkrieges gedacht werden, sondern auch eine Zukunftsperspektive für ein gemeinsames soziales und demokratisches Europa eröffnet werden. Ziel des Projekts ist es, die Öffentlichkeit für die Idee einer gesamteuropäischen Staatlichkeit zu sensibilisieren, die für eine europäische Gemeinwohlsicherung und die Nutzung europäischer öffentlicher Güter sorgt. Dabei ist die kritische Diskussion, Interpretation und Ergänzung der im Manifest beinhalteten Ideen integraler Teil des Projekts, denn Europa muss von Vielen gedacht werden. Der europäische Wahlspruch, von der »Einheit in Vielfalt« soll sich durch die Teilnahme zahlreicher Theater, KünstlerInnen und BürgerInnen im zivilen Raum verwirklichen. Denn Europa heißt: Menschen zu einen und nicht Staaten zu integrieren. (Zitat aus dem Manifest). Für Rückfragen und Interviews wenden Sie sich bitte an: press@eudemlab.org
Mehr Informationen unter: www.europeanbalconyproject.eu

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BuchTipp #11

Donnerstag, 16. August 2018 17:00

Wenn einer eine NONNA hat … dann hat er was zu erzählen, wenn es eine Großmutter ist wie die von Thomas de Padova! Der renommierte Wissenschaftsautor hat nun die Geschichte seiner bis zu ihrem Tod in einem kleinen apulischen Dorf lebenden Großmutter, eben der titelgebenden »NONNA«, literarisiert. Als Leser reist man mit dem Autor nach Mattinata, nimmt Teil an seinen familienbiografischen Forschungen und dem Schreiben dieses Buches. Man lernt eine wunderbare alte Frau kennen, die, scheinbar so weit weg und auch zeitlich fern ihr Leben lebt. Es ist bewegend, wie liebevoll und doch ohne emotionale Rührseligkeit sich de Padova mit seinem Thema befasst. Die recherchierenden Gespräche profitieren durchaus von dem wissenschaftsjournalistischen Background des Fragenden, ohne dass dieser jedoch in den Vordergrund tritt und das ja auch private und literarische Ansinnen des Autors störend färbt. Diese einfache Frau, die mit viel Lebensweisheit, scheinbar stoischer Ruhe, aber auch italienischem Temperament begabt war, gewinnt sehr rasch einen Platz im Herzen des Lesers. Ganz hinreißend wird geschildert, welche Verläufe beispielsweise die Präsentation eines neuen Buches des mit vielen akademischen Ruhmes- und Erfolgszeichen gezierten Enkels bei der Großmutter nimmt. Lesen Sie das! Viele kleine Geschichten und Anekdoten machen dieses Buch zu einem wahren Schatzkästchen. Dem Autor gelingt das kleine Kunststück, sich stets mit liebevollem Respekt und auf Augenhöhe über das ‚Leben dieser Anderen‘ zu äußern. Es ist eine Freude und man möchte diese Nonna gleich wiederbeleben und adoptieren bzw. sich von ihr adoptieren lassen. Ganz nebenbei zaubert de Padova wunderbare Landschaftsbilder dieser herrlichen Gegend – man wähnt sich beinahe im Urlaub und vor Ort, ja, kann Italien förmlich riechen, schmecken und sehen! Nicht nur ein Urlaubsbuch, geistreich und gleichzeitig rührend, weise, heiter und doch auch besinnlich, wie es in dieser Saison wohl wenige gibt. Tun Sie sich einen Gefallen und besorgen sich diese NONNA. …

Thomas de Padova / Nonna / Hanser Berlin / 176 S. / 18,- Euro // Buch bestellen

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BuchTipp #10

Montag, 28. Mai 2018 14:43

Schön, schöner, Berzbach // Wenn Friedrich Hebbel schreibt, Schönheit sei das Genie der Materie, so ist eine Möglichkeit der Überprüfung dieser Behauptung, die Bücher von Frank Berzbach in die Hand zu nehmen und zu lesen. In seinem nunmehr fünften Buch »Die Form der Schönheit. Über eine Quelle der Lebenskunst« schöpft der Kölner Autor auch aus der Arbeit an seinen vorherigen Publikationen. Vorliegend geht er nun also der Schönheit – konkret ihrer Form – auf die Spur. Er verortet sie vor allem im Alltag eines jeden Einzelnen und zeigt anhand von Beispielen, dass der Mensch ›verschönert‹, sobald er beginnt, seinen Sinn für Schönheit zu schärfen, ein Bewusstsein für Ästhetik zu entwickeln und dann daraus handelt. Auf wie viele Arten das möglich sein kann, verblüfft schon während der Lektüre von Berzbachs »Quelle der Lebenskunst«. Wie stets, wenn er sich schreibend Gedanken macht, geht es dem Dozenten für Psychologie und Kulturpädagogik auch darum, Wege aufzuzeigen, auf denen Wahrnehmung und Aktiv- bzw. Produktivsein – unter bestimmten Bedingungen geübt und gelernt – helfen können, ein glücklicheres Leben zu führen. Berzbach lädt mit und in seinem neuen Buch dazu ein, sich ästhetischen Kategorien alltagstauglich, aus zum Teil überraschenden Perspektiven, zu nähern und so, über die Form(en) der Schönheit inspiriert, neu nachzudenken. Wie schon die Vorgängertitel ist auch dieses Buch gestalterisch eine echte Schönheit: Japanbindung, geprägter Titel auf durchgefärbtem, thermoaktivem und raffiniertem, an traditionelles Jute-Gewebe erinnerndes Papier für den Einband; dazu ein Lesebändchen! Zum Schluss nochmals kurz zurück zu Hebbel: hier treffen und verbinden sich Geist und Materie auf kongeniale Art. Noch kürzer: schön!

Frank Berzbach / Die Form der Schönheit. Über eine Quelle der Lebenskunst / Eichborn Verlag, 2018 / 112 Seiten / € 20,- / Buch bestellen

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BuchTipp #9

Donnerstag, 15. März 2018 14:44

Von Häuten, Menschen und Papier // Wie weit würden Sie gehen, auf der Suche nach dem perfekten Buch? Eine der Hauptfiguren des neuen und ersten Romans von Gunnar Kaiser geht sehr weit, so viel und so wenig sei hier verraten. Erzählt wird das Leben von Josef Eisentstein, Erzähler ist Jonathan Rosen. Beide treffen 1969 in New York aufeinander. Rosen ist Student. Die lebenskluge Begeisterung für Kunst und Kultur, im Besonderen aber für Bücher lassen Eisenstein zum Faszinosum für den jungen Mann werden. Er wird zum ‚Lebenslehrer‘, nicht nur in geistig-kultureller Hinsicht, sondern auch auf dem Feld der Erotik. So steht u.a. die Macht der Verführung auf dem Plan – ein geheimnisvolles Spiel aus gemeinsam ersonnenen Verführungen und von Rosen in Eisensteins Atelier mit ihm als Zuschauer vollzogenen Verführungserfolgen diverser Frauen bindet auch die beiden Männer aneinander, bis Eisenstein eines Tages plötzlich verschwindet. Erst Jahre später wird Jonathan Rosen sich auf die Suche nach ihm und seiner wahren Geschichte machen. Ein Gegenstand der Betrachtung dieses Romans, und auch das macht ihn so lesenswert, ist das Buch (als Phänomen) selbst, es ist auch ein Buch über Bücher. Alle Leser können sich ergötzen an dem wie nebenbei vermittelten Wissen über schöne Bücher. Eisenstein, der eine Buchbinderausbildung macht, sitzt damit an Quelle und Ziel seiner Passion, die übergroße, ja monströse Züge annimmt und ihn in große Schuld stürzt, ihn aber auch retten wird. Das schöne, perfekt gestaltete Buch wird für ihn zum Motiv, in mehrfacher Hinsicht. Kaisers Roman ist wunderbar erzählt und wird alle begeistern, die auch nach Spannung suchen, ohne einen Krimi lesen zu wollen. Überdies ist das Buch selbst aufwendig gestaltet, ein gestanzter Umschlag, der regen- oder schweißnasse menschliche Haut imitiert, gibt umrisshafte Blicke auf anatomisches Material frei, was man aber erst bei näherer Untersuchung feststellt. So passt hier die Hülle des Buches kongenial zum Inhalt. Das Buch geht unter die Haut, bitte lesen!

Gunnar Kaiser / Unter der Haut / Berlin-Verlag / 517 Seiten / 22,- Euro // Buch bestellen

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R²-Fotowettbewerb 2018: »Schönes Siegburg«

Dienstag, 9. Januar 2018 17:08

Weil Siegburg so schön ist, ist der Umstand bedauerlich, dass es nur wenige ansprechende Motiv-Postkarten aus/von/in der Kreisstadt gibt. Oft fragen Kunden der Buchhandlung nach entsprechenden Karten – bislang lautet die Antwort stets: »Leider gibt’s da nicht viel!«
Das soll sich nun ändern. Ausgelöst durch ein erstes Motiv des Fotografen Andre Bornhöfft (s.o.) rufen die Gebrüder zu einem Wettbewerb auf: Passionierte Fotografen/Fotografinnen (Profis & Laien) können sich unter dem Motto »Schönes Siegburg« daran per Mail-Einsendung beteiligen. Pro Teilnehmer ein Motiv (jpg-Datei, mind. 300 dpi). Die Bewerbungsmail ist spätestens bis zum 31. Mai 2018 zu senden an: pr@bvb-remmel.de (Betreff: -Fotowettbewerb 2018). Das -Team trifft Anfang Juni eine Vorauswahl und stellt diese Motive über ein facebook-Album der Buchhandlung zur öffentlichen Abstimmung. Die Anzahl der »Gefällt mir«-Angaben entscheidet über die Platzierung. Es werden 3 Plätze vergeben. Das Siegermotiv wird als Postkarte im Bernstein-Verlag publiziert. Der/die SiegerIn erhält von den Remmels 100 Exemplare ›seiner/ihrer‹ Postkarte. Den Plätzen 2 und 3 winkt eine bibliophile Überraschung. Ebenfalls ist geplant, aus 12 der eingesendeten Motive einen attraktiven Siegburg-Jahreskalender für 2019 zu verlegen. Bewerbende Einsendungen sind ab sofort bis zum 31. Mai 2018 möglich. // Bitte die Mail unbedingt mit Namen und Kontaktadresse versehen.

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Bernstein-Spitzentitel 2018 – Erste Vorschau!

Mittwoch, 23. August 2017 18:15

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Hauptsache Leidenschaft!

Mittwoch, 26. Juli 2017 16:47

Einen leidenschaftlichen Bericht hat Susanne Wankell vom WDR für die Sendung Scala (WDR5, 26.07.17: »Buchhändler mit Leidenschaft«) über das R² gezaubert. Unser leidenschaftlicher Dank gilt ihr: Danke! »Völlig gegen den Trend haben die Brüder Andreas und Paul Remmel in Siegburg eine Buchhandlung eröffnet. In einem der schönsten Fachwerkhäuser der 40.000 Einwohner-Stadt haben sie 2012 die Verlagsbuchhandlung Bernstein gegründet. Susanne Wankell hat die Brüder für die Scala Reihe ›BuchhändlerInnen: Ein Beruf stirbt aus‹ besucht.«

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BernsteinQuiz #19

Montag, 5. Juni 2017 15:29

+++ Tickets zu gewinnen! Wer uns bis Freitag (09.06., 16:00 Uhr) – bitte nur an die QuizMail – schreibt, was die wunderbare Lynn Haetzel macht, wenn sie gerade einmal nicht singt (also ihren ›Brotberuf‹), kann Eintrittskarten für den Abend [1×2 Tickets] oder die Matinée [1×2 Tickets] gewinnen, der/die sie (und drei Mitstreiter) zu Euch und uns ins R²-Oberstübchen führt. [[Bitte auch in die Mail schreiben, für welchen Termin die Karten gewonnen werden wollen!]] Das sind die schönsten Pop-und-Poesie-Veranstaltungen des R²-Jahres, sei auch Du (mal 2) dabei! Vielleicht ist die BernsteinFee ja gerade Dir hold und zugetan … [Kaufen kann man Karten natürlich auch (noch!)]. Mit herzlichen Pfingstgrüßen, bis dahin – viel Glück, die Gebrüder Remmel, das

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R²-Postille – Nr. 79, vom 27.05.17

Sonntag, 28. Mai 2017 17:31

Sehr geehrte Kunden, liebe -Freunde, werte Postillanten!

Kurz vor der Monatswende kommt hier noch ein Hinweis auf den Ultimus und die herzliche(n) Einladung(en) für den Juni, so wird auch der VI zum Wonnemonat!

Am kommenden Dienstag (30.05.17, 20:00 Uhr) gibt es schon – wie die Zeit verfliegt – die Finissage zur Ausstellung »Privado« von Hermann Josef Hack. Der Künstler ist anwesend und steht im Gespräch Rede und Antwort, er berichtet über seine jüngsten Arbeiten und Reisen und möchte uns alle – vor allem natürlich SIE – treffen. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucher – die Papierarbeiten können für 100,- €/Blatt erworben werden, die ausgestellten Künstlerbücher sind unverkäuflich. Informationen zum Abend gibt es hier.

Der Juni beginnt in Wort und Ton, es wird poetisch-musikalisch! Unter dem Motto »Absolut Live! Pop & Poesie: Zwei Stimmen, Gedichte und Gesang« bieten wir gleich zwei Termine, damit möglichst alle in den Genuss dieser Veranstaltung kommen können. Ausreden gibt es also (fast) keine! Der Abend findet statt am 10.06. (Samstag), um 19:30 Uhr, die Matinée am 11.06. (Sonntag), um 11:30 Uhr. Gedichte von Heinrich Heine bis Kurt Tucholsky begegnen hier Songs von Tracy Chapman bis Bruce Springsteen. Die vier Akteure bieten alles auf, um ihren Gästen eine wunderbare Zeit zu bescheren. Lassen Sie sich verwöhnen und kommen Sie abends und/oder morgens ins – es lohnt sich! Was und wer Sie erwartet, ist hier nachzulesen.

Am 21.06. (Mittwoch) findet um 20:00 Uhr der nächste R²-JazzCube (IV/2017) statt. Rainer Böhm & Norbert Scholly stellen dann ihre neue CD »Juvenile« vor, womit diesmal Freunde von Klavier und Gitarre ganz auf ihre Kosten kommen. Wieder einmal hat Kurator Jens Düppe Hochkaräter ihres Fachs für Sie ins Oberstübchen eingeladen, wir freuen uns auf zahlreichen Besuch! Mehr dazu gibt noch hier zu finden.

Eine besondere Buchpremiere begehen wir dann am 29.06. (Donnerstag), um 20:00 Uhr! Dann kommen nämlich Frank Berzbach und Saskia Wragge zu Ihnen und uns und präsentieren ihre Novität »Die Sprache der Schuhe. Eine kleine Philosophie des Schuhwerks«. Ziehen Sie Ihre Lieblingsschuhe an, kommen Sie zu uns, und lassen Sie sich überraschen, was es alles über Schuhe zu sagen (und zu wissen) gibt. Gelebte Kulturanthroposophie auf nicht ausgetretenen Pfaden. Näheren Informationen können Sie mit und ohne Schuhwerk hier nachgehen.

Alle weiteren Termine finden Sie frisch und aktuell auf der Homepage. Als kleine ‚Dauer-Postille‘ gibt es die -App, oder Sie folgen dem auch auf facebook, twitter und instagram, dann sind wir noch besser und digitalvital verbunden!

Damit grüßen herzlich und gleichsam aus dem Mai heraus, die Gebrüder Remmel, das

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BernsteinQuiz #18

Montag, 24. April 2017 16:39

Musik liegt in der Luft! Wer uns bis Mittwoch (26.04., 16:00 Uhr) an die QuizMail schreibt, wie das 2009 erschienene Soloalbum des Pianisten Hans Lüdemann hieß, kann Karten für das Konzert »das reale klavier« (eben an diesem Abend) in der Reihe R²-JazzCube [III/2017] gewinnen. Unter allen richtigen Einsendern verlosen wir 1 x 2 Tickets, der/die GewinnerIn kann sich also in Begleitung freuen. Nähere Informationen zu dem Konzert gibt es hier. Wir freuen uns über rege Teilnahme und auf den/die GewinnerIn – plus 1! Der Gewinner wird persönlich benachrichtigt und – mit seinem Einverständis – hier samt der Lösung bekannt gegeben. Sonnige Grüße, die Gebrüder Remmel, das

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R²-Postille #74, vom 17.04.17

Montag, 17. April 2017 15:55

Sehr geehrte Kunden, liebe R2-Freunde, werte Postillanten!

Fast schon wieder nachösterlich fliegen hier noch einige Hinweise für den April in die Welt. Es wird hoch- … hochpolitisch, hochmusikalisch und hochheimatlich. Eine kurze Anmeldung ist, zumindest für den ersten Termin (am kommenden Freitag), sehr erwünscht, wenn auch nicht zwingend nötig. Wir können dann einfach den Platzbedarf für die Bestuhlung besser einschätzen.

Am Freitag (21.04., 20:00 Uhr) kommt Dr. Melanie Amann aus der Spiegel-Redaktion in der Hauptstadt ins R2-Oberstübchen und stellt ihr ebenso aktuelles, wie auch brisantes Buch vor: »AfD – Angst für Deutschland. Die Wahrheit über die AfD: wo sie herkommt, wer sie führt, wohin sie steuert«. Nähere Informationen zu diesem Thema haben wir auf der Homepage für Interessierte bereitgestellt.

Am Mittwoch nächster Woche (26.04., 20:00 Uhr) wird es dann hochmusikalisch: Der gefeierte Pianist Hans Lüdemann kommt zu Ihnen nach Siegburg ins Oberstübchen der Buchhandlung und präsentiert im Rahmen der Reihe JazzCube (III/17) sein Programm »das reale klavier«. Was sich dahinter verbirgt, erlebt man natürlich am realsten an diesem Abend, kann aber auch hier schon etwas dazu erfahren. Wir freuen uns über zahlreichen Besuch!

Gleichsam ‚hochheimatlich‘ wird es dann, wenn am darauf folgenden Freitag (28.04., 20:00 Uhr) Ro Willaschek wieder einmal nach Siegburg zurückkehrt, um alten und neuen Freunden seinen jüngsten Roman »Der Mann in Rot. Ein rheinischer Kunst-Krimi« vorzustellen. Das wird für viele ein schönes Wiedersehen, nicht nur der literarisch-künstlerischen Art! Wir freuen uns auf diesen Abend und haben heimatliche Hinweise hier zusammengetragen.

Auch für den Mai (ff.) ist schon einiges geplant – das gibt es, wie stets, frisch und aktuell im Terminkalender. Schauen Sie herein, in die Termine und die Buchhandlung, wir freuen uns auf Sie/Euch!

Damit fliegen herzliche Grüße aus der Holzgasse
von den Gebrüdern Remmel
– Frohe Ostern! –

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BuchTipp #8

Montag, 10. April 2017 14:45

Zuhause, ein schwieriger Ort // Daniel Schreiber schreibt, der Name ist also Programm. Daniel Schreiber schreibt auch mutig, weil er in eher schwierigen Hinsichten über sich selbst schreibt, aber eben nicht nur. Neben dem hier zu empfehlenden aktuellen Buch, »Zuhause. Die Suche nach dem Ort, an dem wir leben wollen« hat er bereits in einem Vorgänger mit dem Titel »Nüchtern. Über das Trinken und das Glück« gezeigt, dass sich das Erzählen der eigenen Geschichte auf brillante Weise mit der essayistischen Bearbeitung gesellschaftlich relevanter Themen verknüpfen lässt. Dort die eigene und überwundene Geschichte einer Alkoholkrankheit, hier nun die über die Suche – und das Finden – eines eigenen Zuhauses. Gerade diese (sozial-)wissenschaftlich informierten, aber auch sehr persönlichen Berichte über den Sitz der Phänomene im (exemplarisch eigenen) Leben macht das Schreiben von Schreiber so lesenswert. Der aktuelle Titel befasst sich nun mit dem »Zuhause«, also einem Gegenstand, der eben nicht nur topografisch zu fassen ist, sondern vielmehr und auch eine Haltung, ein Bei-sich-Sein, oder auch Ankommen-im-Ich benötigt, um sich zu realisieren. Wie schwierig das im Prozess sein kann, berichtet der Autor im erprobten Changieren zwischen einer recht schonungslosen und deshalb relevanten Selbstreflexion und dem darauf bezogenen Thema. Kapitelüberschriften wie ›Woher die Sehnsucht?‹, ›Die Ausweitung der inneren Geographie‹, oder etwa ›Das zuhauselose Zuhause‹ geben bereits eine Ahnung davon, wie feinfühlig Schreiber auch in diesem Buch wieder zu Werke geht. Das abschließende Kapitel ist gar überschrieben mit ›Die Schönheit der Narben‹ und impliziert damit die lohnende Schwierigkeit eines Ringens um ein gelungenes Zuhause. Der Begriff lebt in Nachbarschaft zu ›Heimat‹ und öffnet damit vor einem größeren Horizont auch andere Perspektiven auf das aktuelle Thema Flucht und Migration. Lesen Sie Schreiber! [AR]

Daniel Schreiber / Zuhause / Hanser Berlin / 139 Seiten / 18,00 Euro // Buch bestellen

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BuchTipp #7

Dienstag, 31. Januar 2017 14:37

Böses aus gutem Haus // In ihrem neuen Buch widmet sich die renommierte Autorin Ingeborg Gleichauf einem Leben zwischen »Poesie und Gewalt« – so der Titel ihrer Biographie über Gudrun Ensslin. Ein Vorwort, 9 Kapitel und ein Nachwort widmet Gleichauf einer bekannten Unbekannten. Viel wurde über die RAF, ihre Mitglieder und die (politischen) Verhältnisse in der Bundesrepublik zu jener Zeit geschrieben. Nicht alles stimmt oder ist zu belegen. So korrigiert die Autorin gleich zu Anfang des Buches das Bild Gudrun Ensslins in der Öffentlichkeit als Schattengestalt mit schwäbisch-provinziellem Pastorentochterhintergrund. Akribisch im Detail und nicht spekulierend, wenn und wo Quellen fehlen, zeichnet sie die Lebensstationen dieser literarisch hochgebildeten Frau nach. Sie webt die Entwicklung eines Individuums kenntnisreich in die Umstände der Zeit und zeigt, wie angreifbar das Gefüge Staat stets ist und bleibt. Ausgehend von den geordneten Verhältnissen am Anfang von Ensslins Leben begleitet der Leser eine Entwicklung, die blanken Terror und streckenweise Ohnmacht des Staates mit sich bringt. Nicht nur für Leser, die diese Zeit miterlebt haben, erweist sich die Lektüre von Gleichaufs Biographie als lohnend, sondern für alle, die feinfühlig auf bestimmte Signale in einer Gesellschaft reagieren. Zeigt sich doch, dass auch vorliegend keine eindeutige Antwort auf die Frage nach dem »Warum« oder »Wieso« gegeben wird bzw. werden kann. Deutlich wird aber das (Gewalt-)Potential, das auch und gerade von Einzelnen ausgehen kann, wenn bestimmte gesellschaftliche Konstellationen auf bestimmte Charaktere stoßen. Zu allen Zeiten staatlicher Organisiertheit gab es stets »Kräfte«, die diese Organisationsform zerstören bzw, ändern wollten – mit allen Mitteln, auch und gerade mit Gewalt. Das hier beschriebene Leben, der Weg Gudrun Ensslins, bietet dem Leser vielerlei Momente der kategorischen Ablehnung, zeigt aber auch, dass es so einfach und eindeutig eben nicht ist. [PR]

Ingeborg Gleichauf / Poesie und Gewalt / Das Leben der Gudrun Ensslin / Klett-Cotta Verlag / 350 Seiten / 22,- € // Buch bestellen

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