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	<title>BernsteinBlog &#187; BernsteinRegal</title>
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	<description>Bernstein-Verlag, Gebr. Remmel ::: BuchWesen - am Pult der Zeit</description>
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		<title>Frischer Wind im Bernstein-Regal &#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 19:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bernsteinblog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bevor nun die nächsten Heft-Nummern in der ›Miniaturen‹-Reihe »Bernstein-Regal« sukzessive erscheinen, wurde das ›Gewand‹ der Bändchen noch etwas erfrischt. Das reihentitelgebende und als Cover installierte Bild eines Regals, das wir dereinst – gegen die herrschende Regel, aber mit der exzeptionellen Genehmigung des uns führenden Benediktiner-Mönchleins – in einer herrlichen oberösterreichischen Klosterbibliothek geschossen haben (ich sage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-large wp-image-1904 alignleft" title="U1_Bernstein-Regal-Nr9" src="http://blog.bernstein-verlag.de/wp-content/uploads/2011/08/U1-585x1024.jpg" alt="" width="246" height="430" />Bevor nun die nächsten Heft-Nummern in der ›Miniaturen‹-Reihe »Bernstein-Regal« sukzessive erscheinen, wurde das ›Gewand‹ der Bändchen noch etwas erfrischt. Das reihentitelgebende und als Cover installierte Bild eines Regals, das wir dereinst – gegen die herrschende Regel, aber mit der exzeptionellen Genehmigung des uns führenden Benediktiner-Mönchleins – in einer herrlichen oberösterreichischen Klosterbibliothek geschossen haben (ich sage nur ›Stifter‹), wird nun vollflächig auf der Titelseite eingesetzt und zieht sich in Variationen über den ganzen Umschlag, U1-U4.<br />
Die nächsten und in diesem neuen Gewand daherkommenden Bände erscheinen nun laufend, wenn auch nicht in numerischer Folge → <strong>Nr. 7</strong> &#8211; Philipp Restetzki: Arthur Schnitzler und die Realität. Traumtheorien und Realitätsebenen in der »Traumnovelle« ¦ <strong>Nr. 8.1</strong> &#8211; Walter Schiffer: Martin Bubers Tätigkeit in der Erwachsenenbildung. Die Lernzeiten im Bröltalhaus 1934 und 1936 ¦ <strong>Nr. 8.2</strong> &#8211; Thomas Reichert: Aharon Appelfeld und die Rückkehr zur jüdischen Tradition ¦ <strong>Nr. 9</strong> &#8211; Ingeborg Scholz: Robert Musil – Sein Standort und seine Dichtung. Interpretationen einer Auswahl von Texten aus »Nachlaß zu Lebzeiten« ¦ <strong>Nr. 10</strong> &#8211; Ruth Rahmeyer: Ein Freund in Venedig. Ottilie von Goethe und Rawdon L. Brown.</p>
<blockquote><p>Das hiesige »Bernstein-Regal« ist ein Regal im quasi-bibliothekarischen Sinne und möchte als »Miniaturen«-Reihe des Verlags kleineren (akademischen) Texten einen publizistischen Standort bieten. Werke in Aufsatzstärke von 25–30 DIN A4-Seiten (zzgl. etwaiger Abb.) können und sollen auf den einzelnen Disziplin-Böden des Regals ihren Raum finden. Die Texte werden in einem einheitlichen Reihenformat und -layout präsentiert. Beispielhaft ist hier an Aufsätze, Reden, einzelne Vorträge o.ä. zu denken.</p></blockquote>
<p>Die <a title="Bernstein-Regal im BV ..." href="http://www.bernstein-verlag.de/schriftenreihe/bernstein-regal" target="_blank">Reihe</a> nimmt gerne und laufend noch weitere Texte auf, um die Regal-Böden zu füllen. Unter dem Motto »Too short to be a book, too important to be unpublished!« sind Arbeiten aus dem Bernstein-Themenkreis immer willkommen.</p>
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		<title>Bernstein-Regal: Ausblick auf nächste Hefte &#8230;</title>
		<link>http://blog.bernstein-verlag.de/2010/12/31/bernstein-regal-ausblick-auf-nachste-hefte/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 12:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bernsteinblog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An dieser Stelle soll ein kleiner Ausblick auf die nächsten Hefte unseres Bernstein-Regals gegeben sein; Näheres dazu zeitnah dann auch auf der Homepage: Nr. 7: Philipp Restetzki: Arthur Schnitzler und die Realität. Traumtheorien und Realitätsebenen in der ›Traumnovelle‹. Nr. 8: [Doppelnummer]:  Rückbesinnung und Umkehr – Zur Bedeutung der jüdischen Tradition bei Martin Buber und Aharon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle soll ein kleiner Ausblick auf die nächsten Hefte unseres Bernstein-Regals gegeben sein; Näheres dazu zeitnah dann auch auf der <a title="Bernstein-Regal im BV &gt;&gt;&gt;" href="http://www.bernstein-verlag.de/schriftenreihe/bernstein-regal" target="_blank">Homepage:</a></p>
<ul>
<li><strong>Nr. 7:</strong> Philipp Restetzki: Arthur Schnitzler und die Realität. Traumtheorien und Realitätsebenen in der ›Traumnovelle‹.</li>
<li><strong>Nr. 8:</strong> [Doppelnummer]:  Rückbesinnung und Umkehr – Zur Bedeutung der jüdischen Tradition bei Martin Buber und Aharon Appelfeld ⁄ ⁄  <strong>Nr. 8.1:</strong> Walter Schiffer: Bubers Tätigkeit in der Erwachsenenbildung – Die Lernzeiten im Bröltalhaus 1934 und 1936 ⁄ ⁄  <strong>Nr. 8.2:</strong> Thomas Reichert: Das »Elternland« als eigenes Land. Aharon Appelfeld und die Rückkehr zur jüdischen Tradition.</li>
<li><strong>Nr. 9:</strong> Ingeborg Scholz: Robert Musil – Seine Dichtung und sein Standort. Interpretationen einer Auswahl von Texten aus ›Nachlaß zu Lebzeiten‹.</li>
</ul>
<p>Die Bände erscheinen ab Januar 2011 und ergänzen die Miniaturen-Reihe des Verlags; <a href="mailto:order@bernstein-verlag.de">Vorbestellungen</a> werden ab sofort entgegengenommen.</p>
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		<title>Albert Schweitzer &#8211; das Heft zum Film &#8230;</title>
		<link>http://blog.bernstein-verlag.de/2009/12/19/albert-schweitzer-das-heft-zum-film/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 11:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bernsteinblog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Leben von Albert Schweitzer wird ab dem 24.12.09 in einem Kino-Film dokumentiert. Elemente einer schweizer&#8217;schen Alltagsethik, deren ›Aktualisierung‹ sich gerade auch für unsere Krisenzeit (wieder) anbietet und Not tut, hat Claus Günzler im Bernstein-Regal, No. 2, entfaltet. Das Heft können Sie hier bestellen. Leseprobe: Als Albert Schweitzer 1923 die ersten beiden Bände seiner Kulturphilosophie publizierte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben von <strong>Albert Schweitzer</strong> wird ab dem 24.12.09 in einem Kino-<a title="Albert Schweitzer - der Film ..." href="http://www.albertschweitzer-derfilm.de/" target="_blank">Film</a> dokumentiert.<br />
Elemente einer schweizer&#8217;schen Alltagsethik, deren ›Aktualisierung‹ sich gerade auch für unsere Krisenzeit (wieder) anbietet und Not tut, hat <strong>Claus Günzler</strong> im Bernstein-Regal, No. 2, entfaltet. Das Heft können Sie <a title="Bernstein-Shop ..." href="http://www.bernstein-verlag.de/schriftenreihe/bernstein-regal" target="_blank">hier</a> bestellen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Leseprobe:</strong></span></p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<blockquote><p>Als Albert Schweitzer 1923 die ersten beiden Bände seiner <em>Kulturphilosophie </em>publizierte, fiel das Echo bei den Fachphilosophen dürftig aus. Nur wenige Repräsentanten der akademischen Philosophie setzten sich mit ihm auseinander, so zum Beispiel Oskar Kraus und Ernst Cassirer, doch mehrheitlich ignorierte man die Thesen, die da ein kritischer Kopf unter dem Eindruck des afrikanischen Urwalds zur europäischen Kultur vortrug. Schweitzers eigenwillige Art zu philosophieren nahm auf die methodischen Standards der Schulphilosophie zu Beginn des 20. Jahrhunderts wenig Rücksicht, und sein Plädoyer für eine Neubegründung der Ethik entfernte sich so weit von den traditionellen Argumentationsmustern, dass es in der ethischen Debatte keine allgemeine Beachtung finden konnte. Im Unterschied zu den Theologen, die Schweitzers Jesus- und Paulus-Forschung als herausragende Werke des liberalen Protestantismus ohne Zögern in die Fachdiskussion aufnahmen, respektierte ihn die Mehrheit der Philosophen zwar als den ethisch inspirierten Urwaldarzt von Lambarene, nicht aber als einen authentischen Ethiker von akademischem Rang. Diese Tradition des Desinteresses durchbrach 1972 Walter Schulz, der in seinem vielbeachteten Hauptwerk <em>Philosophie in der veränderten Welt </em>die Ethik an konkreten Problemen neu auszurichten versuchte und dabei auch der Position Schweitzers eine wichtige Rolle zusprach<a href="#_ftn1">[1]</a>, doch er blieb eine einsame Ausnahme. [...]</p>
<hr size="1" /><a href="#_ftnref1">[1]</a> W. Schulz, Philosophie in der veränderten Welt, Neske, Pfullingen 1972, S. 740-743; ital. Übers. durch T. Griffero, Le nuove vie della filosofia contemporanea, Marietti, Genova 1986.</p></blockquote>
<p><em>Bibliographischer Hinweis:</em><br />
Claus Günzler: Vom ›Park‹ in die ›Wildnis‹. Albert Schweitzers Modell einer elementaren Alltagsethik [= Bernstein-Regal, Nr. 2]; 12 x 21 cm, 48 Seiten, Rückstichheftung, ISBN 978-3-939431-23-7, Euro 3,00.</p>
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		<title>Bernstein-Regal in der Buchhandlung &amp; Galerie Böttger</title>
		<link>http://blog.bernstein-verlag.de/2009/10/07/bernstein-regal-in-der-buchhandlung-galerie-bottger/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 10:45:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mottohaft und synonym zum Namen der Miniaturen-Reihe des Bernstein-Verlags installiert die Bonner Buchhandlung &#38; Galerie Böttger in der Zeit vom 9.-14. November 2009 ein »Bernstein-Regal«. Teile des Schaufensters und Regalfläche in den bibliophilen Räumlichkeiten der Buchhandlung werden mit Veröffentlichungen aus dem jungen, unabhängigen Bernstein-Verlag bestückt. Neben den Buchmesse-Neuheiten 2009 wird dann nahezu das ganze Spektrum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mottohaft und synonym zum Namen der <em>Miniaturen</em>-Reihe des Bernstein-Verlags installiert die Bonner <a title="Homepage Böttger, Bonn" href="http://www.buchhandlung-boettger.de" target="_blank">Buchhandlung &amp; Galerie Böttger</a> in der Zeit vom <strong>9.-14. November 2009</strong> ein <strong>»Bernstein-Regal«</strong>.<br />
Teile des Schaufensters und Regalfläche in den bibliophilen Räumlichkeiten der Buchhandlung werden mit Veröffentlichungen aus dem jungen, unabhängigen Bernstein-Verlag bestückt.<br />
Neben den Buchmesse-Neuheiten 2009 wird dann nahezu das ganze Spektrum des seit 2002 von den Zwillingsbrüdern Andreas &amp; Paul Remmel geführten Verlags präsentiert und auch ein Ausblick auf anstehende Projekte gegeben.<br />
Am <strong>Samstag</strong>, dem <strong>14.11.09</strong>, sind die Verleger von <strong>13.00-17.00 Uhr</strong> in der Buchhandlung anwesend und kommen gerne zwanglos mit den interessierten Besuchern rund um den Bernstein-Verlag und sein Programm ins Gespräch.</p>
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		<title>Bernstein-Regal #6: Poetologische Thesen / Benns &#8220;Probleme der Lyrik&#8221;</title>
		<link>http://blog.bernstein-verlag.de/2009/09/14/bernstein-regal-6-poetologische-thesen-benns-probleme-der-lyrik/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 13:25:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bernsteinblog</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Bernstein-Regal No. 6 erscheint noch im vierten Quartal 2009 folgende Arbeit von Dr. Ingeborg Scholz: »›Die Dinge mystisch bannen durch das Wort‹ – Poetologische Thesen in Gottfried Benns Marburger Vortrag ›Probleme der Lyrik‹ (1951)«. Inhalt: I. Einleitung Allgemeiner Überblick über Benns poetologische Programmschriften und die dichtungstheoretischen Reflexionen in seinem Werk II. Analyse des Vortrags [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-572 alignleft" title="Cover BR6" src="http://blog.bernstein-verlag.de/wp-content/uploads/2009/09/hp_BRScholz-Benn.jpg" alt="Titel/Cover" width="117" height="204" /></p>
<p>Als <strong>Bernstein-Regal No. 6</strong> erscheint noch im vierten Quartal 2009 folgende Arbeit von <em>Dr. Ingeborg Scholz</em>:<br />
»›Die Dinge mystisch bannen durch das Wort‹ – Poetologische Thesen in Gottfried Benns Marburger Vortrag ›Probleme der Lyrik‹ (1951)«.</p>
<p><strong>Inhalt:</strong></p>
<p>I. Einleitung<br />
Allgemeiner Überblick über Benns poetologische Programmschriften und die dichtungstheoretischen Reflexionen in seinem Werk</p>
<p>II. Analyse des Vortrags »Probleme der Lyrik«:<br />
Benns Versuch einer Phänomenologie moderner Lyrik, dargestellt an einer Reihe von Spezialthemen</p>
<ol>
<li>Abstand von der traditionellen Gedichtform, veranschaulicht an vier diagnostischen Problemen</li>
<li>Die Bedeutung des poetologischen Aspekts für den lyrischen Dichter der Moderne mit Rückblick auf französische und angelsächsische Vorbilder</li>
<li>Artistik und Absolutheit im »neuen Gedicht« in Anknüpfung an Nietzsches Kunstauffassung</li>
<li>Sprachskepsis und Sprachenthusiasmus: Benn und das »dichterische Wort«</li>
</ol>
<p>III. Kritische Stimmen zu Benns dichtungstheoretischem Vortrag: Akzeptanz und Widerspruch</p>
<p>IV. Benns eigene Produktion in der »schöpferischen Dialektik zwischen Tradition und Innovation« (Rumold): Interpretation einer Reihe seiner »Formgedichte« in Auswahl</p>
<p>V. Schlussbetrachtung</p>
<p>VI. Literaturverzeichnis</p>
<p><strong>Zur Buchmesse</strong> erscheinen die Regale <em>No. 4</em> (Henning Heske: Repression und Religion, Natur und Natürlichkeit &#8211; Aspekte deutschsprachiger Gegenwartslyrik) und <em>No. 5</em> (Walter Schiffer: Der Gott der Bibel hat einen namen: JHWH).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8230; too short to be a book &#8211; too important to be unpublished! &#8230;</title>
		<link>http://blog.bernstein-verlag.de/2009/08/24/too-short-to-be-a-book-too-important-to-be-inpublished/</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 19:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bernsteinblog</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frankfurt 09]]></category>
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		<description><![CDATA[Bernstein wurde früh und weit gehandelt. Im 13. Jh. bildete sich ein Eigentumsrecht des Landesherren, das so genannte »Bernstein-Regal« heraus, das von den Herzögen von Pommerellen auf den Deutschen Orden und von diesem auf die Herzöge von Preußen überging. Seit dem 17. Jh. waren Königsberg und Danzig die Mittelpunkte der künstlerischen Bearbeitung (Q.: Die Zeit. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><a href="http://blog.bernstein-verlag.de/wp-content/uploads/2009/08/TitelAbb.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-498" title="TitelAbb" src="http://blog.bernstein-verlag.de/wp-content/uploads/2009/08/TitelAbb.jpg" alt="TitelAbb" width="153" height="221" /></a>Bernstein wurde früh und weit gehandelt. Im 13. Jh. bildete sich ein Eigentumsrecht des Landesherren, das so genannte <em>»Bernstein-Regal«</em> heraus, das von den Herzögen von Pommerellen auf den Deutschen Orden und von diesem auf die Herzöge von Preußen überging. Seit dem 17. Jh. waren Königsberg und Danzig die Mittelpunkte der künstlerischen Bearbeitung (Q.: Die Zeit. Das Lexikon in 20 Bänden, Bd. 2: Bas-Chaq »Bernstein«, S. 133).<br />
Das hiesige »Bernstein-Regal« ist ein Regal im quasi-bibliothekarischen Sinne und möchte als   <em>Miniaturen-</em>Reihe [ISSN 1866-6094] des Verlages kleineren                        (akademischen) Texten einen publizistischen Standort bieten.<span id="more-492"></span><br />
Werke in Aufsatzstärke von ca. 25-30 DIN A4-Seiten (zzgl. etwaiger Abb.) können und sollen auf den einzelnen Disziplin-Böden des Regals ihren Raum finden. Die Texte werden in einem einheitlichen Reihenformat (12 x 21 cm) und -layout präsentiert. Beispielhaft ist hier an Aufsätze, Reden, einzelne Vorträge o.ä. zu denken. Über die entstehenden ›Regale‹ wird an dieser Stelle laufend berichtet …</p>
<p align="left">Bisher sind in der Reihe folgende Bände <em>erschienen</em>:</p>
<ul>
<li><strong>Wolfgang Butzlaff:</strong> Die Leitwerte Freiheit und Sicherheit in der Goethezeit; 36 S., Rückenstichheftung, ISBN 978-3-939431-22-0, Euro 3,-</li>
<li><strong>Claus Günzler:</strong> Vom ›Park‹ in die ›Wildnis‹. Albert Schweitzers Modell einer elementaren Alltagsethik; 48 S., Rückenstichheftung, ISBN 978-3-939431-23-7, Euro 3,-</li>
<li><strong>Ingeborg Scholz:</strong> »Von Himmel, Erde und Meer«. Natur- und Landschaftsdarstellung in einer Auswahl naturmagischer Gedichte von Peter Huchel; 36 S., Rückenstichheftung, ISBN 978-3-939431-25-1, Euro 3,-</li>
</ul>
<p>Für die Buchmesse <em>in Vorbereitung</em> sind folgende Bände:</p>
<ul>
<li><strong>Henning Heske:</strong> Repression und Religion, Natur und Natürlichkeit. Aspekte deutschsprachiger Gegenwartsyrik; 36 S., Rückenstichheftung, ISBN 978-3-939431-26-8, Euro 3,-</li>
<li><strong>Walter Schiffer:</strong> Der Gott der Bibel hat einen Namen: JHWH; ca. 28 S., Rückenstichheftung, ISBN 978-3-939431-27-5, Euro 3,-</li>
</ul>
<p>Alle Bände der Reihe können über den Buchhandel oder direkt beim Verlag (vor-)bestellt werden; Bibliotheken und andere (Bildungs-)Einrichtungen erhalten Institutionsrabatte. Für den Bezug der ganzen Reihe sind weitere Sonderkonditionen aushandelbar &#8211; kontaktieren Sie uns einfach.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8230; regal &#8211; Bernsteinregal &#8211; Bernstein &#8230;</title>
		<link>http://blog.bernstein-verlag.de/2009/06/29/regal-bernsteinregal-bernstein/</link>
		<comments>http://blog.bernstein-verlag.de/2009/06/29/regal-bernsteinregal-bernstein/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 17:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>bernsteinblog</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BernsteinRegal]]></category>

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		<description><![CDATA[Das verlagseigene »Bernstein-Regal« ist ein Regal im quasi-bibliothekarischen Sinne und möchte als »Miniaturen«-Reihe – ISSN 1866-6094 – kleineren (akademischen) Texten einen publizistischen Standort bieten. Werke in Aufsatzstärke von 25-30 DIN A4-Seiten (zzgl. etwaiger Abb.) können und sollen auf den einzelnen Disziplin-Böden des Regals ihren Raum finden. Die Texte werden in ei­nem einheitlichen Reihen­format und -layout [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das verlagseigene <strong>»Bernstein-Regal«</strong> ist ein Regal im quasi-bibliothekarischen Sinne und möchte als »Miniaturen«-Reihe – ISSN 1866-6094 – kleineren (akademischen) Texten einen publizistischen Standort bieten. Werke in Aufsatzstärke von 25-30 DIN A4-Seiten (zzgl. etwaiger Abb.) können und sollen auf den einzelnen Disziplin-Böden des Regals ihren Raum finden. Die Texte werden in ei­nem einheitlichen Reihen­format und -layout präsentiert. Beispielhaft ist hier an Aufsätze, Reden, einzelne Vorträge o.ä. zu denken.</p>
<p>Bisher sind in der Reihe erschienen bzw. in Vorbereitung:</p>
<ul>
<li><strong>Wolfgang Butzlaff:</strong> Die Leitwerte Freiheit und Sicherheit in der Goethezeit</li>
<li><strong>Claus Günzler:</strong> Vom ›Park‹ in die ›Wildnis‹. Albert Schweitzers Modell einer elementaren Alltagsethik</li>
<li><strong>Ingeborg Scholz:</strong> »Von Himmel, Erde und Meer« – Natur- und Landschaftsdarstellung in einer Auswahl naturmagischer Gedichte von Peter Huchel</li>
<li><strong>Henning Heske:</strong> Repression und Religion, Natur und Natürlichkeit. Aspekte deutschsprachiger Gegenwartsyrik</li>
<li><strong>Walter Schiffer:</strong> Der Gott der Bibel hat einen Namen: JHWH</li>
</ul>
<p><span id="more-177"></span></p>
<p>Zum <em>historisch-faktischen Hintergrund</em> des Begriffs <strong>Bernsteinregal</strong> wird im Folgenden zitiert aus: <strong>Susanne Netzer:</strong> Bernsteingeschenke in der preussischen Diplomatie des 17. Jahrhunderts, in: Jahrbuch der Berliner Museen 35 (1993), S. 227-246, hier: S. 228 f. Dort heißt es (m.w.N.):</p>
<p><strong>Bernsteinvorkommen, Bernsteinregal und Bernsteinhandel</strong></p>
<p>Aufgrund seines geographisch begrenzten Vorkommens und seines geheimnisvollen, unter den Naturwissenschaftlern des 17. und 18. Jahrhunderts heftig diskutierten Ursprungs galt Bernstein bis ins 19. Jahrhundert hinein als Kostbarkeit. Bernstein ist ein fossiles Harz, Zeugnis tropischer Regenwälder, die sich während des Neolithikums im Raum der heutigen Ostsee befunden haben. Er wurde am Meeresstrand aufgelesen, im Meer gefischt oder an der Küste ergraben. In für die kunsthandwerkliche Weiterverarbeitung erforderlicher Größe und Qualität kommt er fast ausschließlich an der Küste des Samlandes im ehemaligen Ostpreußen vor. Bearbeitet wurde er in verschiedenen Veredelungstechniken: gedrechselt und geschnitzt wie Holz, graviert wie Metall, geschliffen und poliert wie Gals.<br />
Der Deutsche Orden, der Nordosteuropa kolonialisiert hatte, sicherte sich schon im 13. Jahrhundert das Eigentumsrecht an allen Bernsteinfunden (Bernsteinregal) im Herzogtum Preußen. Ihm folgten als Territorialherren bis zum Ende des Nordischen Krieges 1660 die Könige von Polen. Sie bzw. ihre Lehensträger &#8211; ab 1454 die preußischen Stände, 1525 die Herzöge von Preußen, 1618 die Kurfürsten von Brandenburg &#8211; beanspruchten in Ostpreußen den Bernstein»fang« in der Ostsee als Regal, d.h. sie behielten sich das Handelsrecht vor sowie das Recht, über die besten Bernsteinsorten selbst zu verfügen. Ein System von Verordnungen, Kontrollen und Strafen wachte über die Einhaltung der Regelungen.<br />
Bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts lag das Bezugs- und Bearbeitungsmonopol des Bernsteins in den Hansestädten Lübeck und Brügge, dort waren folglich auch die ersten Bernsteinzünfte ansässig. Im Jahre 1454 ging das Bernsteinregal an die preußischen Stände über, Lübeck und Brügge verloren an Bedeutung, und es kam zu ersten Zunftgründungen in Ostpreußen: 1477 in Danzig, 1480 in Stolp und Kolberg. Herzog Albrecht von Preußen (Herzog 1525-1568) gestattete eine weitere Zunftgründung in Elbing (1539). Ein Jahr nach seinem Regierungsantritt ließ Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg schließlich 1641 die Gründung einer Bernsteinzunft in seiner Residenz Könisgberg zu. Überwiegend lebten die Bernsteinarbeiter von dem Export von Bernsteinperlen für Schmuck und Rosenkränze. Der Handel dehnte sich aus von der Ostsee über Konstantinopel, Smyrna und Aleppo bis hin nach Persien. Unter den Bernsteinhändlern Venedigs befanden sich 1557 sieben Deutsche und ein Niederländer.<br />
Herzog Albrecht von Preußen hatte das Privileg des Bernsteinhandels im Jahre 1533 an ein Danziger Handelkonsortium unter Führung der polnischen Familie Jarski (Jerske) verpachtet. Diese Handelgesellschaft gründete ein weitgespanntes Netz von Faktoreien, über die Bernstein in die ganze Welt versandt wurde. Mit Ausnahme der Niederlassung in Persien existierten sie alle noch im 19. Jahrhundert. Europäische Handelszentren waren Livorno, Wien, Berlin, London, Paris und Ruhla in Thüringen, wo bis 1992 Mundstücke für Pfeifen aus Bernstein hergestellt wurden.<br />
Als der Große Kurfürst im Jahre 1660, nach Ende des Nordischen Krieges, im Friden von Oliva die Souveranität über Preußen erlangte, erwarb er damit auch das Bernsteinregal. Daß die Bernsteinvorkommen ein von Gott dem Landesherren von Brandenburg und Preußen erwiesenes Geschenk und sein persönliches Besitztum seien, kam von nun an sowohl in den panegyrischen Schriften auf den Kurfürsten wie in den seine Bernsteingeschenek begleitenden Grußadressen an andere europäische Potentaten zum Ausdruck. Dieser Besitzanspruch manifestierte sich z.B. auch, als 1667 Kurfürstin Louise Henriette schwer erkrankte und der Kurfürst die Ausführung eines Gelübdes zum Wohle der Landesfürstin mit Mitteln aus dem Bernsteinmonopol zu fianzeren gedachte. […]</p>
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